Weiter mit Magnetfelds und Helium

Diese Woche bekam ich weitere Informationen über Magnetresonanz, aber dieses Mal konzentrierten wir uns auf Sicherheit MRI. Arbeiten mit MR-Geräten, Charakteristiken eines Scanners, klinische Vor- und Nachteile, Krankenhauspersonal und Mitarbeiter, Knopf 1, Knopf 2 und Knopf 3, praktischer Fall, nicht zugelassene Patienten, Empfehlungen für den Patient, eingelagerte Radiofrequenz in Patienten und Empfehlungen zur Reduzierung der SAR waren die Hauptthemen.

Die MRT funktioniert ohne ionisierende Strahlung, nur mit einem statischen Magnetfeld und Radiowellen. Die Untersuchungen können bedenkenlos wiederholt werden und eine spezielle Schutzkleidung ist nicht erforderlich. Dennoch gibt es durch das permanente Magnetfeld unsichtbare Gefahren und vor allem Kompatibilitätsprobleme mit z.B. medizinischen Geräten und Implantaten.

Magnete von Resonanzen sind eine ernste Sache, sie sind riesig und besitzen eine starke Anziehungskraft. Ein Magnet von 1.5 Tesla hat eine Kraft die 30.000 Mal größer als das Erdmagnetfeld (0,00005 Tesla) ist. Der Unterschied ist so groß, dass es wirklich gefährlich für den Patienten sowie für die Personal des Krankenhauses sein kann, wenn sie nicht aufpassen. Eine Sicherheitseinweisung zum fachgerechten Umgang am MRT ist Pflicht für jede Mitarbeiterin / jeden Mitarbeiter des Krankenhauses, die ihre Patienten zur MRT begleiten bzw. selber Zugang zum Scannerraum benötigen oder gar das Gerät bedienen wollen.

Es könnte nicht nur gefährlich werden sonst auch richtig teuer. 10L Heliumgas kostet ca. 100€ (das entspricht ca. 0,01428L flüssigem Helium). Um einen MR-Tank vollzufüllen braucht man 2000 Liter flüssiges Helium. Daher müssen alle magnetisch induktiveren Metalle draußen gelassen werden.

Das folgende Video zeigt euch die Kraft sowie die Gefährlichkeit des Magnetfeldes eines Magnetresonanzen.

https://www.youtube.com/watch?v=9JpQmCxZsis

8.10.14 20:36, kommentieren

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Magnetresonanz-Helium

Dritte Woche bei Siemens und ich habe viele Informationen über Magnetresonanzen, ihre Zusammensetzung, Sicherheitsmaßnahmen, System Hardware gesammelt. Pedro Maderuelo unterstützte mich dabei. Er erklärte mir Kernspin, magnetisches Moment, Kerne die MR-Signale liefern, wichtige chemische Elemente für MR, Spins ohne und im Magnetfeld, makroskopische Magnetisierung, Larmor-Präzession und Präzession der Spins.

Pedro Maderuelo ist ein netter und lustiger Typ, der jeden mit seiner guten Laune und positivem Humor ansteckt.

Außerdem zeigte er mir ein paar Quench-Videos wo man die Entnahme des Heliums mitbekommen kann. Das Helium ist ein chemisches Element der Ordnungszahl 2. Im Periodensystem steht es in der 18. Gruppe und zählt damit zu den Edelgasen. Es ist ein farbloses, geruchloses, geschmacksneutrales, ungiftiges Gas. Helium bleibt bis zu sehr tiefen Temperaturen gasförmig, erst nahe dem absoluten Nullpunkt wird es flüssig. Es ist die einzige Substanz, die bei Normaldruck selbst am absoluten Nullpunkt (0 K bzw. −273,15 °C) nicht fest wird. 1Liter flüssiges Helium entspricht 700Liter Helium Gas. Außerdem ist das Helium sehr teuer und um ein MR-Lager zu füllen braucht man 2000 Liter flüssiges Helium.

Außer Magnetresonanzinformation zu bekommen konnte ich auch etwas selber machen, und zwar habe ich diese Woche ein Inventar der ganzen Instrumentation der Firma geschrieben. Es war wirklich eine Menge Arbeit, ich habe von allen Technikern aus ganz Spanien per E-Mail viele Informationen über die Geräte, die Sie zurzeit nutzen, gesammelt und in einem Excel Format komprimiert. Es waren hunderte von Messgeräten und Instrumenten für die Wartung, Analyse und Reparatur der verschiedenen medizinischen Geräte in ganz Spanien.

Zum Entertainment habe ich ein paar Videos für euch, die das Ausstoßen des Heliums zeigen.

6.10.14 21:21, kommentieren